Musik Das
Richard-Wagner-Museum in
Bayreuth bleibt drei Jahre
lang geschlossen.
Bis 2013 soll das ehemalige
Wohnhaus des Komponisten von
Grund auf saniert und
erweitert werden.
Kurz vor Ende der Spielzeit der Bayreuther
Festspiele 2010 am gestrigen Abend hat das
berühmte Opernfestival
seinen Spielplan für das kommende Jahr bekannt
gegeben.
Wie immer beginnt die Festspielzeit am 25. Juli
und endet am 28. August. Eröffnet wird die 100.
Spielzeit
mit einer Neuinszenierung von Richard Wagners
Oper "Tannhäuser" in einer Inszenierung des
Berliner Regisseurs
Sebastian Baumgarten. Die musikalische Leitung
übernimmt
Thomas Hengelbrock.
Beide Künstler sind Bayreuth-Debütanten.
Bayreuth (dpa) - Die
Bayreuther Festspiele
richten den Blick in die
Zukunft. Im kommenden
Jahr feiert
bei den 100.
Richard-Wagner-Festspielen
der neue «Tannhäuser» in
der Regie von Sebastian
Baumgarten Premiere,
dirigiert wird das Werk
von Thomas Hengelbrock.
Der russische Dirigent Kirill Petrenko wird im
Jahr 2013 in Bayreuth die Neuinszenierung des
„Ring des Nibelungen“ dirigieren.
Das Regieteam für die Produktion zum 200.
Geburtstag von Richard Wagner steht indes noch
nicht fest,
bestätigte Festspielsprecher Peter Emmerich.
Der Ring schließt sich. Mit der Premiere der
"Götterdämmerung" am Sonntag komplettiert das
Lübecker Musiktheater Richard Wagners Tetralogie
und zeigt von 10. bis zum 19. September 2010
den vollständigen "Ring des Nibelungen".
Es vollendet damit ein Vierjahres-Projekt, das
bereits für seine ersten drei Teile hoch gelobt
wurde.
Die
Richard-Wagner-Stadt
Bayreuth will im
kommenden Jahr den
Komponisten Franz
Liszt in den
Mittelpunkt eines
umfangreichen
Festprogramms
stellen. Liszt wurde
vor 200 Jahren in
Raiding im
Burgenland geboren
und starb 1886 in
Bayreuth, wo er auch
begraben liegt. Dort
verbrachte er seine
letzte Lebenszeit
ganz in der Nähe
seiner Tochter
Cosima und deren
Ehemann Richard
Wagner. 'Franz Liszt
ist nicht so verehrt
wie Wagner.
"Wir sind
Festspiele" - unter diesem Motto
stellt sich heute ein neuer
Unterstützerverein
für die Bayreuther Festspiele
vor. Das "Team der aktiven
Festspielförderer", kurz TAFF,
wird von der Festspielleitung
unterstützt, stößt beim
bisherigen Förderverein aber auf
wenig Begeisterung.
Die Sopranistin
Sabine Hogrefe hat ihr Debüt bei den Bayreuther
Richard-Wagner-Festspielen gegeben.
Die in Lübeck geborene Sängerin übernahm am
Mittwochabend in der Oper „Siegfried“ die Partie
der Brünnhilde
für die erkrankte Linda Watson.
Bayreuth (dpa) - Wenn
die dramatischen Sänger
für Wagner rar sind,
braucht man einen
anderen Hauptdarsteller:
Auftritt Christian
Thielemann. Der Dirigent
ist angesagter denn je
beim Publikum der
Bayreuther Festspiele -
es dürfte ein Jahr nach
seinem Geschmack sein.
Sie ist die
Urenkelin
des
Komponisten
Richard
Wagner und
wäre gern
Chefin der
Bayreuther
Festspiele
geworden.
Dieser Traum
erfüllte
sich nicht.
Doch unter
ihrer Regie
kam das
Kunstfest
Weimar zu
neuem Glanz.
Jahr für Jahr
spielt sich auf
Bayreuths Grünem
Hügel eine
Inszenierung vor
der Inszenierung
ab,
die in keinem
Opernführer
verzeichnet ist.
Wenn die
Richard-Wagner-Festspiele
locken, dann ist
die Prominenz
dabei.
Erst kommt das
Schaulaufen,
dann die Oper.
Bayreuth (DK) Eigentlich sind die "Meistersinger
von Nürnberg" ja Richard Wagners liebenswertes
Werk:
Die Dichtung ist feinsinniger und
vielschichtiger als in anderen Werken, und auch
die Musik
hat wundervolle Momente des Gefühls zu bieten.
Bach oder
Mozart,
gespielt auf
Originalinstrumenten
aus der
Entstehungszeit
der Stücke
das ist
musikalischer
Alltag.
Richard
Wagner im
originalgetreuen
Klanggewand
das ist eine
neue,
faszinierende
Erfahrung,
die für nie
gehörte
Klangerfahrungen
sorgen kann.
Geburtstags Richard Wagners wird ab der Spielzeit
2011/2012 der neue Ring des Nibelungen von
Christof Nel
am Nationaltheater Mannheim neu inszeniert.
...
Von wegen
Opern sind langweilig:
Wie in jedem guten Krimi
geht es auch bei Wagner
vor allem um Sünde, Sex
und schwere Verbrechen.
Testen Sie Ihr Wissen.
Der
Sänger debütiert bei den
Bayreuther Festspielen
mit seiner Paraderolle:
Lohengrin.
Der deutsche
Ausnahmetenor erklärt
die Geheimnisse seines
Welterfolgs.
Neues Richard-Wagner-Museum in Bayreuth+++
Tipps vom Musikercoach für junge Künstler+++
"Buch Asche" - experimentelles Musiktheater in
Bonn+++
Kultinstrument: Vermona-Orgeln
Der Richard-Wagner-Verband
Saarland gibt jungen Instrumentalisten und
Sängern Gelegenheit,
sich einen Eindruck der Bayreuther Festspiele zu
verschaffen.
Südwestpresse
In seinem Referat über Richard Wagners Aufsatz
"Das Judentum in der Musik" warf Norbert
Kirchmann
einen kritischen Blick auf die Haltung des
Komponisten zum Judentum und deren
geschichtliche
Tragweite.
Ein bisschen Talent sollte schon vorhanden sein
und Interesse an der klassischen Musik, aber
eines ist sicher:
Dieter Bohlens Shows "Deutschland sucht den
Superstar" und "Das Supertalent" könnt ihr euch
sparen,
wenn ihr später einmal Opernsänger werden wollt.
Richard Wagner glaubte in seinem
Allmachtstaumel, alles zu können, selbst
Persisch, diese alte Kultursprache.
Und so übersetzte er sich den Titel seiner
letzten Oper, des Bühnenweihspiels „Parsifal“
selbst: parsi – fal =
der reine Tor.
Für Kundige ist das höchstens eine Arabeske, für
den Komponisten dagegen die spielentscheidende
Zutat.
Bei der dritten
Festspielnacht in Bayreuth wird es erstmals ein
Programm für Kinder geben.
Wenige Stunden vor der Live-Übertragung der
Wagner-Oper "Die Walküre" am 21. August
wird ein Film von der Premiere der Kinderoper
"Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der
Wartburg" gezeigt.
Eine von der Gesellschaft der
Freunde in Bayreuth in Auftrag gegebene Planung
für das gesamte Areal
am «Grünen Hügel» scheiterte nach Angaben des
Verwaltungsrats-Chef Toni Schmid an den hohen
Kosten von 23 Millionen Euro. Alternativpläne
für eine kostengünstigere Einzellösung müssten
erst noch
von den Gremien abgesegnet werden, sagte Schmid
am Montag. Schmid vertritt den Freistaat im
Verwaltungsrat.
BAYREUTH.
Sie nennen sich stolz „eine der größten
und finanzstärksten
Mäzenatengesellschaften
in Deutschland“, zählen über 5000
Mitglieder in aller Welt und haben nur
einen Daseinszweck:
die
Richard-Wagner-Festspiele zu fördern. In
diesem Ziel war sich die Gesellschaft
der Freunde
von Bayreuth über Jahrzehnte
einig.
Doch in den letzten Monaten knirscht es
mächtig hinter den „Freunde“-Kulissen.
Anonyme Schreiben
machen die Runde,
Vorwürfe werden laut. Aus Freunden
werden Feinde.
Richard Wagners „Tristan und Isolde“ hat
stets zu verwegenen Deutungen verleitet.
Ein besonders extremes Beispiel gab es 1998
in der
Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf / Duisburg.
Werner Schröter hat das Werk damals mit
Eisensteins berühmten Film „Panzerkreuzer
Potemkin“
verschnitten
und mit dem Ziel einer Meuterei auf der „Aurora“
zu einem reinen Männerstück geformt.
Manches
Bild
aus dieser Arbeit ist in Erinnerung, der tiefere
Sinn hat sich aber noch immer nicht erschlossen.
Gründung des Richard-Wagner-Verbands
Trier-Luxemburg (4. Juni) -
Zwei Wagner-Verbände schließen sich zusammen und
feiern das mit der Sopranistin Anna Gabler
Trier Richard Wagner-Freunde in Trier und
Luxemburg tun sich zusammen:
Am 4. Juni gründen sie gemeinsam den «Richard
Wagner Verband Trier-Luxemburg», ...
Parsifal-Skizzen aus Begeisterung Münsterländische
Volkszeitung -
31.05.2010
...
im Zwischenfoyer der Städtischen Bühnen Skizzen
in Ölkreide, Aquarell und Mischtechnik
zur aktuellen Inszenierung von Richard
Wagners Oper „Parsifal“.
Anlass ist der Geburtstag Richard Wagners.
Er wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren.
Verena Lafferentz-Wagner ist die letzte lebende
Enkeltochter des ...
Romantische Triomusik
Morgenweb
So lud nun auch der
Richard-Wagner-Verband
Mannheim-Kurpfalz
zu einem gut besuchten Trioabend mit drei in der
Region längst etablierten Solisten:
„Das Rheingold“, dieser erste Teil des
vierteiligen Zyklus „Der Ring des Nibelungen“,
ein Monument der Operngeschichte, von
Richard Wagner, macht neugierig
Aus
verschiedenen Gründen sind die Opern Richard
Wagners nicht jedermanns Geschmack.
Schon die Länge der Aufführungen nötigt die
Theatermacher zu unkonventionellen
Terminierungen
und verlangt vom Publikum ein gerüttelt Maß an
Kondition.
Wie die Hamburgische Staatsoper
vermeldet, ernennt der
Richard-Wagner-Verband
Hamburg
die Dirigentin Simone Young zum Ehrenmitglied.
»Rheingold« überzeugt in der Oper
Frankfurt
Gießener Allgemeine
...
die Hochburg für Richard Wagners
Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« war über
viele Jahrzehnte hinweg das Staatstheater der
Nachbarstadt Wiesbaden. ...
Nicht dass sich
Michael Hohl als Bayreuther Oberbürgermeister
und Geschäftsführer
der Richard-Wagner-Stiftung sowie, nach ihm, der
Bayerische Ministerpräsident
Horst Seehofer
keine Mühe gegeben hätten. Beide Redenschreiber
aber haben erkennbar
so wenig mit Kultur,
mit Musik, mit dem Oeuvre Richard Wagners und
der Persönlichkeit
seines dienstältesten Enkels
am Hut,
dass man sich innigst die Neunzigerjahre
zurückwünschte, als wenigstens noch Hohls
Vorgänger
Dieter Mronz und Edmund Stoiber an den
jeweiligen Rudern saßen. Seehofer immerhin
macht
am Ende
einen respektablen Diener in Richtung des
Wagnerschen Konterfeis. Als einziger.
Geburtstag des Komponisten Richard
Wagner (1813-1883) alle vier Teile des
"Rings"
komplett aufführen zu können.
Die Spezialistin für gute
Stimmen
Festspiele.de
Eva Wagner-Pasquier, die mit ihrer
Halbschwester Katharina die Festspiele
leitet,
feiert heute 65. Geburtstag
BAYREUTH. Musik ist ihr
Leben, Musiktheater ihre Passion: Eva
Wagner-Pasquier,
älteste Tochter des am
21. März verstorbenen Wolfgang Wagner,
feiert am heutigen
Mittwoch ihren 65.
Geburtstag.
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang, bis kurz vor seinem Tod, lenkte Wolfgang Wagner
die Geschicke des renommiertesten deutschen Musikfestivals.
Als Intendant bewies er Mut, als Kaufmann agierte er geschickt.
Bayreuth und Deutschland haben ihm trotz Nazi-Vergangenheit und Bruderzwist viel
zu verdanken.
Viele
Künstler und Politiker
trauern um den ehemaligen
Festspielleiter Wolfgang
Wagner.
Reaktionen von Christoph
Schlingensief, Daniel
Barenboim, Horst Köhler und
anderen
[weiter…]
Theater&Philharmonie Thüringen: Romantische Oper
von Richard Wagner hatte am Freitag an
Bühnen der Stadt Gera Premiere.
Ivar Gilhuus (Tannhäuser) Damen und Herren des
Opernchores Foto: Stephan Walzl
Die Wagner Oper "Tannhäuser" in der
Neuproduktion von Theater&Philharmonie Thüringen
sorgte am Freitgabend in Gera beim Publikum für
Kontroversen.
Die schöne Frau, der
strahlende Held und ihr Liebestod: Richard
Wagner hat aus dem Mythos
von Tristan und Isolde eine ekstatische Feier
der Weltverneinung geschaffen –
mit geradezu toxischer Wirkung auf das Publikum.
Hamburger Abendblatt
Auch das Glanzstück der Spielzeit
kommt aus Deutschland: Die Met will 2010/2011
Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ neu
inszenieren.
Richard Wagner hatte es eine »Wunderharfe«
genannt, für die Identität der Stadt hat
die Staatskapelle eine ähnliche Bedeutung wie
die Brühlschen Terrassen,
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung -
09.02.2010
Dann planen wir natürlich ein
Geburtstagskonzert für Richard Wagner 2013.
Bayreuther Festspiele: Kartennachfrage sinkt
(Nach einem
Text aus 'Nordbayerischer Kurier' - Freitag, 5.
Februar 2010)
Einer der Gründe
sei die deutliche Erhöhung der Kartenpreise im
Herbst um 25 Prozent..
Ein anderer hänge mit der Alterstruktur der
Festspielbesucher zusammen.
Emmerich:
"Manch einem der älteren Generation behagen die
neuen Inszenierungen nicht.
Von Schlingensief 2004 begonnen über den neuen
'Tristan' und die 'Meistersinger'.
Auch deshalb bemühen wir uns ein jüngeres
Publikum anzusprechen."
Wo bitte geht"s nach Utopia?
Martin Kusej·hält in Amsterdam Wagners
"Fliegenden Holländer" stilsicher auf Kurs
und steuert doch am Ziel vorbei
[...]
Kusej, der im
nächsten Jahr Münchens Residenztheater als Chef
übernimmt, ist ein
Theatermacher
mit einer ausgeprägten Abscheu vor der heutigen
Welt, die er bestenfalls
als bunt schillernden
Müllhaufen
auszustellen bereit ist.
[...]
Quelle: Süddeutsche
Zeitung
Nr. 27, Mittwoch, den 03. Februar 2010 , Seite
12
Von Hans-Jürgen
Linke Die Ouvertüre ist große
Stummfilmmusik.
Durch ein großes, auf die
Bühnenrückwand projeziertes
Schwarzweißfilm-Fenster
sieht man
Wolken.
Berlin (dpa) -
Philipp Stölzl hat sich an Winifred
Wagner gerächt.
Die damalige Herrin am Grünen Hügel
in Bayreuth hatte ihrem Duzfreund
Hitler zu dessen 50 ...
Von Georg-Friedrich Kühn
Die Oper über den Plebejer Cola di
Rienzo im Rom des 14.Jahrhunderts,
der sich zum Anführer
einer Rebellion gegen die
Adelspartei ...
„Santo Spirito Cavaliere!“ – Berlin
hat einen neuen 'Rienzi', und er
wird für viel Gesprächsstoff
sorgen.
Bereits nach dem ersten Akt der
gestrigen Premiere...
Richard Wagners "Rienzi" hat am
Sonntag in der Deutschen Oper
Premiere gefeiert.
Für die Inszenierung von Philipp
Stölzl gab es so früh wie nie in dem
...
Wenn heute (18 Uhr) "Rienzi", die
Jugendsünde Richard Wagners, an der
Deutschen Oper
ihre Premiere feiert, müssen
Dirigent Sebastian Lang-Lessing
und ...
Der Dirigent Sebastian Lang-Lessing,
Jahrgang 1966, begann seine Karriere
als Assistent an der
Hamburgischen Staatsoper und
Kapellmeister in Rostock....
Berlin (dpa) - Auf zum Teil heftige
Ablehnung mit Buhrufen, aber auch
zustimmenden Beifall stieß
am Sonntagabend in der Deutschen
Oper Berlin die Premiere ...
Um es gleich vorweg zu nehmen: Das
Ende des "Sängerkriegs auf Wartburg" an der
halleschen Oper
wird ein überraschend anderes sein als
Wagner-Liebhaber es kennen.
Es ist so etwas wie ein assoziativer Kalauer,
wenn man bei den zwei mit Warten und Leiden
am Warten beschäftigen Frauen in der trostlosen
Mauerecken-Einsamkeit
eher an Richard Wagners Frauen-Gespann Isolde
und Brangäne denken muss
als an Puccinis Cio-Cio Sun und Suzuki.
BAYREUTH. Der
Stiftungsrat der Bayreuther Festspiele wird sich
in der nächsten Sitzung
im Februar mit der Stasi-Vergangenheit Peter
Emmerichs beschäftigen.
Anlässlich der Neuproduktion von
Richard Wagners "Lohengrin" in der Regie von
Chefregisseur
Peter Konwitschny, von der am 24. Januar und
am 6. März die letzten beiden Vorstellungen
im Opernhaus zu sehen sind,
bietet die Oper Leipzig ihrem Publikum die
Möglichkeit, sich noch eingehender mit Werk
und
Inszenierung
zu befassen.
Freie Presse -
17.01.2010
Als Höhepunkt der im November begonnenen
Wagner-Wochen an der Deutschen Oper Berlin wird
Richard Wagners selten gespieltes Frühwerk "Rienzi"
zu sehen sein.
Emmerich war vom
damaligen Festspielleiter Wolfgang
Wagner 1989, schon einige Monate
vor der
Wende,
aus Dresden zu den
Richard-Wagner-Festspielen geholtworden.
Zur Auswahl stehen: «Lohengrin»
von Richard Wagner; «La Boheme»,
«Tosca» von Giacomo Puccini; «Die Zauberflöte»,
«Don Giovanni» von
Wolfgang Amadeus Mozart;
Generalintendant Klaus Weise und
Generalmusikdirektor
Stefan Blunier
werden die
Bonner Neuinszenierung
von Wagners romantischer Oper in einer
"Mischfassung"
aus der skandalumwitterten
Pariser (1875 )
und der Dresdner Fassung (1852) zur Aufführung
bringen.
Leipziger
Erklärung der Richard Wagner Verbände
der neuen Bundesländer und Berlins
Am 24. Oktober 2008 trafen sich die Vorstände der
Richard-Wagner-Verbände
Berlin-Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Dessau, Halle und Magdeburg sowie
Weimar,
Chemnitz, Dresden
und Leipzig
zu einem Arbeitstreffen in
Leipzig, der Geburtsstadt des Komponisten Richard Wagner.
Es wurde Einvernehmen erzielt, dass die Vorbereitung und
Durchführung des
200. Geburtstags des Namenspatrons sowohl für
die lokalen Verbände als auch für den
Bundesverband und den
Richard Wagner Verband International von herausragender
Bedeutung
ist.
Sie werden dazu in der Geburtsstadt des
Komponisten zu Gast sein.
Die Vorstände stellen fest, dass auf der Stadt Leipzig eine
besondere Verantwortung lastet,
den 200. Geburtstag des
Leipziger Sohnes Richard Wagner würdevoll und der Bedeutung
seines Werkes angemessen zu begehen. Dazu gehört auch, Richard
Wagner gleichberechtigt
und sichtbar in den Kanon bedeutender
Köpfe der Musikstadt Leipzig aufzunehmen.
Im Verständnis der Vorstände hat die Oper Leipzig eine besondere
Verantwortung bei der Pflege
des Wagnerschen Werkes. Sie sollte
der Ort für die Aufführung aller Opern des Komponisten sein.
Es
wird erwartet, dass im Mai 2013 nach langer Pause und als
Ausdruck des Respekts und der Achtung gegenüber Richard Wagner
seine Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ zur Aufführung kommt.
Die Vorstände sind sich einig, dass die Oper Leipzig nicht zur
Experimentalbühne
am Werk Richard Wagners mutieren darf.
Die Vorgänge um die Premiere der Oper „Der fliegende Holländer“
dürfen sich
nicht wiederholen.
Die versammelten Richard Wagner Verbände einigten sich darauf,
ein verstärktes Augenmerk auf die Verantwortung der Intendanzen
gegenüber dem Werk
Richard Wagners und der Interpretation durch
die Regisseure zu legen.
Es wird vereinbart, die Zusammenarbeit zu vertiefen und dazu
regelmäßige Arbeitstreffen durchzuführen. Inhaltliches Ziel ist
vor allem die Herausarbeitung der Bedeutung Mitteldeutschlands
für die Entwicklung
des Komponisten
und als Stätten der Wagnerpflege.
Richard ist Leipziger...
Denn in Leipzig wurde er am 22. Mai 1813 am Brühl geboren und am
16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Hier besuchte er
Nikolai- wie Thomasschule und die Universität. In Leipzig wurde
sein Verlangen geweckt, Musiker und Komponist zu werden.
Gewandhausmusiker Gottlieb Müller sowie Thomaskantor Theodor
Weinlig gaben ihm das Rüstzeug dazu. Von hier ging er seinen Weg
als Großer der Musikgeschichte.