|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
Richard Wagner
an Ferdinand Heine
30. Dezember 1852
.
[...]
Gar nichts liegt mir daran, ob man meine
Sachen giebt:
mir liegt einzig daran, daß man sie so
giebt, wie ich's mir gedacht habe;
wer das nicht will und kann, der soll's
bleiben lassen.
Das ist meine ganze Meinung,
[...]
|
Richard-Wagner-weltweit.de
Zur Meinungsfreiheit westlicher
Gesellschaften zählt das Recht zur
missverständlichen Überzeichnung
04.012010 - dradio.de
|
Dieter-David Scholz schrieb
am 21. März 2010
in einem Beitrag für die 'Deutsche
Welle':
Wolfgang Wagner habe
'mit seinem Werkstattgedanken den
künstlerischen Niedergang der Festspiele'
eingeleitet und mit der Frage nach
seiner Nachfolge,
habe er im März 1999 seine Zustimmung zu
'Schmierentheater-Possen',
politischen Querelen
und familiären Schlammschlachten
gegeben.
|
2008 - 2011

|
Kommentar zum Tage
23.
Dezember 2011
'Der Götter Ende dämmert nun auf'
Immerhin meinte Martin Gregor-Dellin, am
28. Mai 1882 sei Wagner zur Gründung der
Stipendienstiftung geschritten, zu der
er sich zehn Tage vorher entschlossen
hatte,
um den Wagner-Vereinen
wenigstens e i n e sinnvolle Aufgabe
über seinen Tod hinaus zuzuweisen.
|



|
http://www.sueddeutsche.de/bayern/
streit-um-bayreuth-karten-das-ende-der-dgb-festspiele-1.1234118
"Festspielleitung
und der Verwaltungsrat haben das Erbe
Wolfgang Wagners
auf dem Grünen Hügel begraben"
so
zitiert die Süddeutsche Zeitung am 14.
12. 2011 Matthias Jena, den Vorsitzenden
des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)
in Bayern.
Er meint sicherlich hier nur die
Separatvorstellungen für den DGB während
der Festspiele, die seit jeher nach dem
Krieg als Danksagung an den
Gewerkschaftsbund veranstaltet werden,
da er sich nach 1945 für eine
Wiederaufnahme der RW-Festspiele in BT
eingesetzt hatte.
Über die Qualität der Produktionen
spricht bisher niemand, aber auch das
wird sich ändern.
|

Streit um neues
Wagner-Museum:
Interessengemeinschaft ruft
Verwaltungsgerichtshof an

http://www.infranken.de/nachrichten/kultur/
Gottfried-Wagner-Richard-Wagner-Bayreuther-Festspiele-Franz-Liszt-
Bei-Wagner-bleibt-mir-das-Lachen-im-Hals-stecken;art182,221212

http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/reportage/
zoff_auf_dem_wohnklo_1.13178780.html

http://www.focus.de/kultur/diverses/
musik-provokateur-castorf-soll-wagner-weihestaette-aufmischen_aid_678742.html

http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-10/
castorf-wagner-ring-bayreuth

http://www.infranken.de/nachrichten/kultur/
Richard-Wagner-Siegfried-Oper-Frankfurt-
Vera-Nemirova-Sebastian-Weigle-Lance-Ryan-
Ein-Siegfried-wie-er-im-Buch-steht;art182,218565

|
Kommentar
zum Tage
24. Oktober 2011
'Was
will das Weib'
Freie
Plätze im Festspielhaus sei für die
Aufsichtsgremien eine Horrorvorstellung
und genau das solle aber im vergangenen
Sommer der Fall gewesen sein.
Bayreuth habe erheblich an
Anziehungskraft verloren.
|

|
Bemerkungen eines Vollzahlers zur
szenischen Umsetzung von
Richard Wagner
'Tristan und Isolde'
Staatstheater
Braunschweig
'Isolde, lassen Sie uns zur Sitzgruppe
gehen!'
15.
Oktober 2011
Da Brangäne sich weigert, zieht
Isolde selber Stecker aus der Dose,
das Licht der Stehlampe erlischt,
beim Abgehen durch die Schrankwand
schmeißt Brangäne die Bodenvase um -
auch die Deckennotleuchte geht aus.
Nun ist es Nacht im Haus.
|

|
Kommentar
30.
September 2011
Vereinsmeierei!
'Zwangvolle Plage! Müh' ohne Zweck!'
Über
Vorkommnisse im Bereich Oper,
Schauspiel bei heutigen
Theaterproduktionen berichten wir.
Vornehmlich geschieht dieses über
das Internet.
Wir beobachten dabei das Schweigen
der Wagner-Verbände in toto, wenn es
um Fehlentwicklungen bei
Inszenierungen der Werke Richard
Wagners geht.
Hier sei nur auf den ’Holländer’ in
Freiburg, Regensburg, Essen, Leipzig
hingewiesen – man sah auf keiner
Web-Seite der Verbände eine
Reaktion.
In letzterem Fall war es allein Herr
Krakow vom Richard-Wagner-Verband
Leipzig, der sich mit den
Ost-Verbänden vehement gegen die
dortige Produktion von 2008 wendete.
Als äußerst fragwürdig ist das
Verhalten der ehemaligen externen
Lehrbeauftragten der Hochschule für
Musik und Theater Hannover und zur
Zeit Präsidentin
Richard-Wagner-International – Eva
Märtson - zu werten, die mit
Aussprüchen wie: “Ich liebe modische
Inszenierungen“ Freiräume gerade in
Bayreuth schafft, die dann andere
Theater - wie geschehen - für sich
in Anspruch nehmen, unter dem
Aspekt: “Das ist modern, Bayreuth
macht das auch so!“
Die Mail des RWV Frankfurt am Main
vom 29. September 2011 zeigt - die
Ausschließung des RW-Verbandes
Regensburg unterstreicht dies - mit
welchen Aktivitäten Irritationen
angerichtet werden und wie sich die
Verbände wegen unausgegorener
Administration mit sich selbst
beschäftigen müssen, somit keine
Gelegenheit finden, sich mit
Sachaussagen zum Werk Richard
Wagners auseinanderzusetzen.
Reisen zu Vorstellungen – ohne dass
der Öffentlichkeit – sprich über das
Internet Kenntnis von Beurteilungen
über die jeweiligen Vorgänge z.B.
’Lohengrin’ in Regensburg,
Braunschweig, Kassel, München,
Bayreuth gegeben wird und sich somit
keine großflächige Opposition
entwickeln kann, bringen keinen
Erfolg, das Werk Wagners vor
unqualifizierten Zugriffen zu
schützen.
Frau Präsidentin
Richard-Wagner-International, Eva
Märtson, ist ja der Meinung, die
RW-Verbände hätten nicht die
Aufgabe, zu kritisieren.
Unseres Erachtens irrt sie und nicht
nur hier.
Sie und andere sprechen von großen
Aufgaben, die von den RW-Verbänden
zu bewältigen seien, leider wird
nirgendwo definiert, was darunter zu
verstehen ist, außer
a)
für Richard Wagners Werk das
Interesse zu wecken und das
Verständnis zu vertiefen,
b) den künstlerischen Nachwuchs zu
fördern,
c) die auf Anregung Richard Wagners
gegründete
Richard-Wagner-Stipendien-
stiftung zu unterstützen,
d)
sich für den Erhalt der Bayreuther
Festspiele einzusetzen und
d) die internationale Zusammenarbeit
zu fördern.
Es klingt doch geradezu lächerlich,
mehr als 100 Jahre nach dem Tod des
Dichter-Komponisten und nachdem das
kleinste Haus sein Werk spielt, sich
zur Aufgabe machen zu wollen,
Interesse für das Werk zu wecken und
das Verständnis zu vertiefen,
ausgerechnet durch den
Subventionsvernichtungsapparat der
das deutsche Trash-Theater
produzierenden Bühnen - auch die in
BT - und - ach, wie anmaßend - zu
meinen, die internationale
Zusammenarbeit fördern zu sollen!
Wie denn bitte, durch RWVI etwa?
Die Öffentlichkeit erwartet von den
RW-Verbänden, dass sie Stellung
beziehen, nicht am Rande schweigend
verharren, bei der Beschädigung des
Werkes von Richard Wagner und der
Vernichtung
von Steuern und Sponsorengeldern
zusehen.
Von der Quälerei durch Kostüm, Maske
und inszenatorische Mätzchen für
diejenigen auf der Bühne wie auch
unnötige Schwierigkeiten für Technik
und Werkstätten hinter der Szene,
ganz zu schweigen.
Dies besonders unter dem Aspekt,
dass doch wohl gerade in den
Verbänden das massive RW-Fachwissen
angesiedelt ist?
Oder etwa nicht?
Die Öffentlichkeit muss den Eindruck
gewinnen, dass in Fußballvereinen,
Karnickelzüchterverbänden oder
sonstigen fachbezogenen
Vereinigungen mehr Fachwissen
verfügbar ist, als in Bezug auf das
Werk des Dichter-Komponisten bei
manchen RW-Verbänden.
Bei denen geht es doch hauptsächlich
um Vereinsmeierei - Befindlichkeiten
verbandsinternen Lebens, wobei das
im Zusammenspiel zudem noch schlecht
organisiert ist und entsprechend
nicht funktioniert.
Erschreckend, dass sich ein
ausländischer RW-Verband - Frau
Liliana Konigsman mit ihrer Mail vom
20. September 2011 (unten eingefügt)
- den Vorgängen widmet, die
eigentlich von RW-Verbänden in
Deutschland behandelt werden
müssten.
Dieter Hansing
www.heerrufer.de
|

|
Für den 9. Oktober
2011 war eine außerplanmäßige
Delegiertenversammlung
der Richard-Wagner-Vereine in Frankfurt
angesetzt.
In Vorbereitung auf dieses stellte Frau
Konigsman Fragen an Frau Präsidentin von RWVI
|
----- Original Message -----
From:
Liliana Konigsman
To:
eva.maertson@t-online.de
Cc:
mj.heinz@arcor.de
Sent:
Tuesday, September 20, 2011
11:52 PM
Subject:
re: Extraordinary Meeting of
Delegates RWVI
Dear Prof.
Maertson
Thank
you for the invitation to the
extraordinary meeting in
Frankfurt.
Please find
attached my answer to your
letter of july 23rd and my
request to modifie the proposed
agenda by replacing point 3 and
4 with those regarding the next
Annual meeting in Prague (points
1) and 2) of the object
In order to be
able to participate, I kindly
ask you to modify the agenda as
follows taking into
consideration the above:
QUOTE
1. Welcome and establishment of
the agenda
(what does it
mean? isn't this one the agenda?)
2. Introduction
and election of the new
treasurer of the RWVI
3)
Change of the
Prague “Turistic oriented”
Annual meeting frame into a
General delegates assembly and
several workshops open also to
non delegate members facing
those issues regarding SOCIETIES
interest, to be proposed and
discussed in Frankfurt
4)
Organization of a
workshop “Stage directions
in Bayreuth” to be corried out
in Prague during the Annual
meeting
5.
Approval of the minutes of the
Delegates on 3rd June 2011 in
Breslau
only if they are
duly modified including the "omissis"
in the one we have.
6.
Unanimous decision of the
Presidium to the statutes
withdraw the motion for the
amendment of the statutes
7.
Development of the procedural
rules of the Presidium (for
the information of the delegates)
the Presidium is
kindly requested to keep updated
the delegates about its activity
and conclusions at least monthly.
8.
Congresses: Leipzig 2013, Graz
2014. Preliminary acceptance for
: Dessau-Roßlau 2015
It doesn't make
any sense to go on discussing
congresses geography if the
frame and goals are not being
modified. I kindly ask all the
delegates to express their
position about. Silent boicott
doesn't make sense. The Congress
is an expensive matter, and it
makes sense only if the time is
used properly.
9.
Participation of other board
members of the local societies
at the Meeting of Delegates
10.
Miscellaneous
Requests for the
Meeting of Delegates are to be
submitted in writing and no
later than 20 days before the
meeting.
What does it mean? which meeting?,
which requests? why 20 days? for
what?
UNQUOTE
I kindly ask all of the
delegates to support the change
of the agenda and comunicate it
, otherwise the extraordinary
meeting has no sense , as well
as the next Annual meetings.
I kindly ask you
a prompt answer in order to book
the flight.
|
|
|
|
 |
Nachfolgend - gelb unterlegt - eine
Zusammenfassung
der Medienberichte zur Absage der Firma Siemens
|
|
 |
|
15. Mai 2011
'In solchem Strauße streit
ich nicht gern'
Kommentar
Richard-Wagner-Verbände zeigen in ihren Satzungen folgende Verpflichtungen auf:
Zweck des Vereins
ist es,
a) für Richard
Wagners Werk das
Interesse zu wecken
und das Verständnis
zu
vertiefen,
b) den
künstlerischen
Nachwuchs zu
fördern,
c) die auf Anregung
Richard Wagners
gegründete
Richard-Wagner-Stipendienstiftung
zu unterstützen,
d) sich für den
Erhalt der
Bayreuther
Festspiele
einzusetzen und
d) die
internationale
Zusammenarbeit zu
fördern.
Es
fragt sich, wie mit
modischen Mätzchen
des
Regisseurtheaters
das Interesse an
Richard Wagners Werk
geweckt und das
Verständnis vertieft
werden soll. Aber
die Präsidentin von
RWVI liebt - nach
eigenen Bekundungen
- modische
Inszenierungen.
Stipendiaten werden
gemäß der Satzung
nach Oberfranken
geschickt, die dann
dort nicht das Werk
- wie es Richard
Wagner wollte - zu
sehen bekommen, nur
dessen Verzerrungen.
Es kann nicht
angehen, dass
Stipendiaten nach
Bayreuth fahren, mit
dem Entschluss, die
Augen während der
Vorstellungen zu
schließen und nur
dem Orchester zu
lauschen.
Somit findet bei den
Festspielen - und
nicht nur dort -
Vernichtung von
Steuer- und
Sponsorengeldern in
großem Stil statt.
Dem Bildungsauftrag
wird nicht
entsprochen.
Nachwuchsförderung
schreiben sich die
Verbände auf die
Fahne - Förderung
heißt auch Schutz.
Bei Beschädigung der
Werke hört 'Freiheit
der Kunst' auf.
Hier sind die
Richard-Wagner-Verbände
gefordert, das
Nötige zu
unternehmen.
Im Gegensatz zu dem,
machen E-Mails mit
großem Verteiler zu
einer Diskussion die
Runde, mit dem Ziel
einer Änderung der
Satzung von RWVI.
Da meint sich jemand
mitteilen zu müssen:
Grund für den jetzt
vom Präsidium
einstimmig
beschlossenen
Entwurf einer
Satzungsänderung ist
die Tatsache, dass
Herr Krakow aus
Leipzig sich
einbildet, es sei
unter den vier
gewählten
Vizepräsidenten ein
herausgehobener, der
sich mit dem Titel
"1. Vizepräsident"
schmücken kann. “Es
ist halt der alte
Wahn, ....."
Man scheint
vergessen zu haben,
dass Herr Krakow der
Einzige war, der
Front machte gegen
Vernichtung von
Werten, während sich
andere nach wie vor
alles gefallen
lassen - es auch
noch mit
Unqualifiziertem
schön reden.
Herr Krakow war es,
der
Verbandsvorstände
anlässlich einer
'Holländer-Produktion'
zusammenrief, mit
folgendem Ergebnis.
„Die Vorstände sind
sich einig, dass die
Oper Leipzig nicht
zur
Experimentalbühne am
Werk Richard Wagners
mutieren darf.
Die Vorgänge um die
Premiere der Oper
„Der fliegende
Holländer“ dürfen
sich nicht
wiederholen.
Die versammelten
Richard Wagner
Verbände einigten
sich darauf, ein
verstärktes
Augenmerk auf die
Verantwortung der
Intendanzen
gegenüber dem Werk
Richard Wagners und
der Interpretation
durch die Regisseure
zu legen.“
Soll
Herr Krakow nun auf
Initiative von Frau
Märtson mundtot
gemacht, zumindest
aber doch wohl in
Schranken – wes Art
auch immer –
gewiesen werden.
Frage eines
Journalisten
anlässlich der 'Lohengrin'-Premiere
in Regensburg: *
"Ach, sie vertreten
einen RW-Verband, da
kennen Sie ja auch
Frau Märtson, was
haben sie denn für
Erfahrungen mit der
Frau Präsidentin von
Richard-Wagner-International
gemacht?"
Antwort eines
Vorstandsmitgliedes
eines RW-Verbandes:
"Leidvolle, nur
leidvolle!"
Es ist für die
Öffentlichkeit
vollkommen
unverständlich, dass
sich der
Richard-Wagner-Verband
Hannover mit seiner
zweiten
Vorsitzenden,
Marie-Louise Gilles,
Kammersängerin der
Staatsoper Hannover,
Professorin der
Hochschule für
Musik, Theater und
Medien Hannover,
Dipl.-
Kulturwissenschaftlerin
der Universität
Hildesheim - die vom
Cherubin bis zur
Kundry – ob auf der
Bühne oder für
elektronische Medien
in ihrem Fach alles
gesungen hat – und,
da sie selber
erfolgreich
inszenierte, doch
weiß, was gemeint
ist, somit nicht
nachvollzogen werden
kann, dass sie und
der RWV Hannover
nicht deutlich für
die Pflege des
Werkes von Richard
Wagner und gegen
Frau Märtson
auftreten und dies
artikulieren.
Der Grund ist wohl
darin zu finden:
Frau
RWVI-Präsidentin Eva
Märtson ist
Ehrenvorsitzende des
RW-Verbandes
Hannover. Dies
bedeutet für den
Vorstand dieses
Verbandes eine
Beißhemmung - man
traut sich nicht,
klare Entscheidungen
zu treffen.
Die CDU war mutiger,
Herr Dr. Helmut Kohl
ist nicht mehr
Ehrenvorsitzender
dieser Partei.
|
|
 |
|
http://diepresse.com/home/kultur/klassik/647728/
Bayreuth_
Doch-kein-Ring-von-Wim-Wenders?_
vl_backlink=/home/kultur/klassik/index.do

http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-kultur/kommentar-
wenders-absage-bringt-bayreuth-in-not
-1.1130068

http://www.focus.de/kultur/musik/
wagner-festspiele-die-uhr-tickt_
aid_615848.html

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1430204/

Kommentar
War da nicht die Rede von Frauenquote?
Haben sich nicht Frau von der Leyen und Frau Schröder dafür eingesetzt,
dass Frauen in Führungspositionen kommen?
Und nun?
Hamburg hat eine Intendantin, Augsburg hat eine Intendantin, Berlin hat
eine Intendantin und Bayreuth hat gleich zwei Frauen als Intendantinnen.
Hamburg macht einen Ring, dass die Hamburger den Kopf schütteln,
Augsburg lässt die Arbeit einer Regisseurin im letzten Moment platzen
und Frau Harms tritt in Berlin ab.
Die beiden letzteren waren der Meinung, ihren Beitrag leisten zu müssen,
die Frauenquote zu verwirklichen, indem sie Frau Gürbaca als Regisseurin
engagierten - beide gingen mit der Dame baden, die eine bei 'Mahagonny',
die andere mit dem 'Holländer'.
In Bayreuth läuft den Intendantinnen vom grünen Hügel der Regisseur für
den 'Ring' 2013 weg.
Gründe, Details werden keine bekanntgegeben.
Der 'Herheim-Parsifal' - man kann über das Konzept denken wie man will,
ein Bühnenweihfestspiel ist es sicher nicht - darf nicht aufgezeichnet
werden.
Die Malerwerkstatt der 'Meistersinger' der einen Intendatin aber sehr
wohl.
Und nun kommt ein erfahrener Filmregisseur und will seine Regiearbeit
aufzeichnen - damit sind die Damen aus Oberfranken nicht einverstanden.
Eine Franken-Zeitung meint, es könne ja auch nicht gearbeitet werden,
wenn keine zusätzliche Probebühne zur Verfügung steht.
Deren Bau war gerade von der Stadt abgelehnt worden.
Wie haben denn Detmold oder Lübeck den 'Ring' produziert - das
Endergebnis dort ist inszenatorisch im Niveau nicht niedriger zu
beurteilen als was Bayreuth bietet.
Die Frage der Sänger muss unerwähnt bleiben - aber in Bayreuth hat das
Rheingold im 'Ring' schon lange nicht geglänzt.
Der 'Dorst-Ring' wurde von Jahr zu Jahr weniger - so viel zum Thema
Bayreuth als Werkstatt. Aber möglicherweise war das gewollt, nach dem
Motto, je weniger, desto besser.
Jetzt sagt Wim Wenders ab.
Wer macht nun den 'Ring' szenisch und musikalisch, denn vielleicht
kündigt Herr Petrenko auch noch.
Wie wäre es denn mit Herrn Kosky, der steht mit dem 'Ring' gerade in
Hannover vor dem Abschluss?
Weder 'die Freunde' noch 'die Verbände' greifen ein, sondern reden sich
auf das Zitat Richard Wagners raus: 'Kinder! Macht Neues!' - was
mit Inszenierungen nichts zu tun hat, sondern mit dem 'Herumbasteln' von
Hector Berlioz an seinem 'Benvenuto Cellini'.
Es ist ja wohl eines abzusehen:
Die Wand, an die die Bayreuther Festspiele gefahren werden, kommt immer
näher.
Wie meinte die Präsidentin Richard-Wagner-International vor Zeugen:
"Ich liebe modische Inszenierungen!"
Dann warten wir mal mal auf den diesjährigen 'Tannhäuser' nach
'Lohengrin' oder 'Der Rattenfänger von Bayreuth'.
|

|
Theater Lübeck
27.02.11
Richard Wagner
'Der Ring des Nibelungen'
Dritter Tag
'Götterdämmerung
oder
Muntere Märchen im wonnigen Wahnfried'
|









|
Theater Minden in
Westfalen
Repertoirevorstellung
26.9.2009
Richard Wagner
'Lohengrin'
'Große Symphonie
mit gesungenem Kammerspiel'
|
|
|


|
Hamburgische
Staatsoper
Repertoirevorstellung
8.3.2009
Richard Wagner
'Die Walküre'
Das große 'los'
- lieblos, phantasielos, geschmacklos
|

|
Theater
Bremen
Repertoirevorstellung
18.10.2008
Richard
Wagner
'Rienzi'
'Aweng albern'
|

|
Tumulte an der Oper Leipzig
anlässlich der Premiere
'Der fliegende Holländer'
Wagner-Verband rügt
«Gewaltorgie»
|
Pressemitteilungen
Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V.
Leipziger
Erklärung der Richard Wagner Verbände
der neuen Bundesländer und Berlins
Am 24. Oktober 2008 trafen sich die Vorstände der
Richard-Wagner-Verbände
Berlin-Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Dessau, Halle und Magdeburg sowie
Weimar,
Chemnitz, Dresden
und Leipzig
zu einem Arbeitstreffen in
Leipzig, der Geburtsstadt des Komponisten Richard Wagner.
Es wurde Einvernehmen erzielt, dass die Vorbereitung und
Durchführung des
200. Geburtstags des Namenspatrons sowohl für
die lokalen Verbände als auch für den
Bundesverband und den
Richard Wagner Verband International von herausragender
Bedeutung
ist.
Sie werden dazu in der Geburtsstadt des
Komponisten zu Gast sein.
Die Vorstände stellen fest, dass auf der Stadt Leipzig eine
besondere Verantwortung lastet,
den 200. Geburtstag des
Leipziger Sohnes Richard Wagner würdevoll und der Bedeutung
seines Werkes angemessen zu begehen. Dazu gehört auch, Richard
Wagner gleichberechtigt
und sichtbar in den Kanon bedeutender
Köpfe der Musikstadt Leipzig aufzunehmen.
Im Verständnis der Vorstände hat die Oper Leipzig eine besondere
Verantwortung bei der Pflege
des Wagnerschen Werkes. Sie sollte
der Ort für die Aufführung aller Opern des Komponisten sein.
Es
wird erwartet, dass im Mai 2013 nach langer Pause und als
Ausdruck des Respekts und der Achtung gegenüber Richard Wagner
seine Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ zur Aufführung kommt.
Die Vorstände sind sich einig, dass die Oper Leipzig nicht zur
Experimentalbühne
am Werk Richard Wagners mutieren darf.
Die Vorgänge um die Premiere der Oper „Der fliegende Holländer“
dürfen sich
nicht wiederholen.
Die versammelten Richard Wagner Verbände einigten sich darauf,
ein verstärktes Augenmerk auf die Verantwortung der Intendanzen
gegenüber dem Werk
Richard Wagners und der Interpretation durch
die Regisseure zu legen.
Es wird vereinbart, die Zusammenarbeit zu vertiefen und dazu
regelmäßige Arbeitstreffen durchzuführen. Inhaltliches Ziel ist
vor allem die Herausarbeitung der Bedeutung Mitteldeutschlands
für die Entwicklung
des Komponisten
und als Stätten der Wagnerpflege.

Richard ist Leipziger...
Denn in Leipzig wurde er am 22. Mai 1813 am Brühl geboren und am
16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Hier besuchte er
Nikolai- wie Thomasschule und die Universität. In Leipzig wurde
sein Verlangen geweckt, Musiker und Komponist zu werden.
Gewandhausmusiker Gottlieb Müller sowie Thomaskantor Theodor
Weinlig gaben ihm das Rüstzeug dazu. Von hier ging er seinen Weg
als Großer der Musikgeschichte.
|
|

|
La Fura dels
Baus
Premiere
10.06.2008, 19:00 Uhr
'Siegfried'
Zweiter Tag
'Der Ring des Nibelungen'
'Als zullendes Kind zog ich dich
auf'
|



|
Staatsoper Hamburg
Repertoire-Vorstellung
04.02.2007
Richard Wagner
'Parsifal'
Bühnenweihfestspiel
"... und - lachte ..."
|



  
|
|
|