Richard Wagner an Ferdinand Heine
30. Dezember 1852

. [...]
Gar nichts liegt mir daran, ob man meine Sachen giebt:
mir liegt einzig daran, daß man sie so giebt, wie ich's mir gedacht habe;
wer das nicht will und kann, der soll's bleiben lassen.
Das ist meine ganze Meinung,

[...]
 

Richard-Wagner-weltweit.de

Zur Meinungsfreiheit westlicher Gesellschaften zählt das Recht zur missverständlichen Überzeichnung
04.012010 - dradio.de
 


Dieter-David Scholz schrieb am 21. März 2010
in einem Beitrag für die 'Deutsche Welle':

Wolfgang Wagner habe
'mit seinem Werkstattgedanken den künstlerischen Niedergang der Festspiele
'
eingeleitet und mit der Frage nach seiner Nachfolge,
habe er im März 1999 seine Zustimmung zu
'Schmierentheater-Possen', politischen Querelen und familiären Schlammschlachten
gegeben.

 

 

2008 - 2011


Neues vom Tage
 

KulturNews: Oper: Peter Konwitschny hört in Leipzig auf
Berliner Morgenpost

Oper Leipzig plant für Zeit nach Konwitschny
Lausitzer Rundschau

Theater: Starregisseur Konwitschny verlässt Leipziger Oper

FOCUS Online

 



Kommentar zum Tage
23.  Dezember 2011


'Der Götter Ende dämmert nun auf'

Immerhin meinte Martin Gregor-Dellin, am 28. Mai 1882 sei Wagner zur Gründung der Stipendienstiftung geschritten, zu der er sich zehn Tage vorher entschlossen hatte,
um den Wagner-Vereinen wenigstens  e i n e  sinnvolle Aufgabe über seinen Tod hinaus zuzuweisen.

 



http://www.bild.de/regional/leipzig/richard-wagner/streit-um-wagners-klavier-
urenkelin-verklagt-leipzig-21508592.bild.html


'[...] Wagnerianer Thomas Krakow:
„Es ist Eigentum der Stadt Leipzig, darum muss es auch hier gezeigt werden.“
[...]'


Am 18. 12. 2011 schreibt die Bild-Zeitung

über ein Klavier, dass Bayreuth steht und nach Leipzig zurück soll.

'Ein Klavier, ein Klavier'
kein normales, denn es hat Richard Wagner drauf gespielt.


 



http://www.infranken.de/
nachrichten/kultur/Bayreuth-Wagner-Festspiele-Richard-Wagner-Eva-Wagner-Pasquier-Katharina-Wagner-Wolfgang-Wagner-Bayreuther-Festspiele-Gruener-Huegel-Katharina-die-Grobe;art182,232548


"Katharina, die Grobe"

- so titelt 'infranken.de' am 16.12.2011.
Monika Beer macht sich die Mühe, im Detail zu berichten, was so in BT los ist. Z.B.:
dass die Urenkelin häufig absagt, dass sie die Moderation von 'aspekte' der ZDF-Sendung für den 8., Dezember 2011 vorgesehen, nicht durchführte,
dass die Kinderoper für das entsprechende Publikum kaum ausgerichtet ist.
Natürlich wird indem Artikel auch auf die Anzeige wegen der Kartenvergabe in Bt eingegangen.


 



http://www.sueddeutsche.de/bayern/
streit-um-bayreuth-karten-das-ende-der-dgb-festspiele-1.1234118


"Festspielleitung und der Verwaltungsrat haben das Erbe Wolfgang Wagners
auf dem Grünen Hügel begraben"


so zitiert die Süddeutsche Zeitung am 14. 12. 2011 Matthias Jena, den Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bayern.

Er meint sicherlich hier nur die Separatvorstellungen für den DGB während der Festspiele, die seit jeher nach dem Krieg als Danksagung an den Gewerkschaftsbund veranstaltet werden, da er sich nach 1945 für eine Wiederaufnahme der RW-Festspiele in BT eingesetzt hatte.

Über die Qualität der Produktionen spricht bisher niemand, aber auch das wird sich ändern.


 




Streit um neues Wagner-Museum:
Interessengemeinschaft ruft Verwaltungsgerichtshof an




http://www.infranken.de/nachrichten/kultur/
Gottfried-Wagner-Richard-Wagner-Bayreuther-Festspiele-Franz-Liszt-
Bei-Wagner-bleibt-mir-das-Lachen-im-Hals-stecken;art182,221212




http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/reportage/
zoff_auf_dem_wohnklo_1.13178780.html




http://www.focus.de/kultur/diverses/
musik-provokateur-castorf-soll-wagner-weihestaette-aufmischen_aid_678742.html



http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-10/
castorf-wagner-ring-bayreuth




http://www.infranken.de/nachrichten/kultur/
Richard-Wagner-Siegfried-Oper-Frankfurt-
Vera-Nemirova-Sebastian-Weigle-Lance-Ryan-

Ein-Siegfried-wie-er-im-Buch-steht;art182,218565

 

Kommentar zum Tage

24. Oktober 2011


'Was will das Weib'

Freie Plätze im Festspielhaus sei für die Aufsichtsgremien eine Horrorvorstellung und genau das solle aber im vergangenen Sommer der Fall gewesen sein.
Bayreuth habe erheblich an Anziehungskraft verloren.

 

 

 

Bemerkungen eines Vollzahlers zur szenischen Umsetzung von

Richard Wagner
'Tristan und Isolde'

Staatstheater Braunschweig

'Isolde, lassen Sie uns zur Sitzgruppe gehen!'

15. Oktober 2011

Da Brangäne sich weigert, zieht Isolde selber Stecker aus der Dose,
das Licht der Stehlampe erlischt,
beim Abgehen durch die Schrankwand schmeißt Brangäne die Bodenvase um -
auch die Deckennotleuchte geht aus.
Nun ist es Nacht im Haus.

 

 

Kommentar
30. September 2011
Vereinsmeierei!
'Zwangvolle Plage! Müh' ohne Zweck!'

Über Vorkommnisse im Bereich Oper, Schauspiel bei heutigen Theaterproduktionen berichten wir. Vornehmlich geschieht dieses über das Internet.

Wir beobachten dabei das Schweigen der Wagner-Verbände in toto, wenn es um Fehlentwicklungen bei Inszenierungen der Werke Richard Wagners geht.
Hier sei nur auf den ’Holländer’ in Freiburg, Regensburg, Essen, Leipzig hingewiesen – man sah auf keiner Web-Seite der Verbände eine Reaktion.
In letzterem Fall war es allein Herr Krakow vom Richard-Wagner-Verband Leipzig, der sich mit den Ost-Verbänden vehement gegen die dortige Produktion von 2008 wendete.

Als äußerst fragwürdig ist das Verhalten der ehemaligen externen Lehrbeauftragten der Hochschule für Musik und Theater Hannover und zur Zeit Präsidentin Richard-Wagner-International – Eva Märtson - zu werten, die mit Aussprüchen wie: “Ich liebe modische Inszenierungen“ Freiräume gerade in Bayreuth schafft, die dann andere Theater - wie geschehen - für sich in Anspruch nehmen, unter dem Aspekt: “Das ist modern, Bayreuth macht das auch so!“

Die Mail des RWV Frankfurt am Main vom 29. September 2011 zeigt - die Ausschließung des RW-Verbandes Regensburg unterstreicht dies - mit welchen Aktivitäten Irritationen angerichtet werden und wie sich die Verbände wegen unausgegorener Administration mit sich selbst beschäftigen müssen, somit keine Gelegenheit finden, sich mit Sachaussagen zum Werk Richard Wagners auseinanderzusetzen.

Reisen zu Vorstellungen – ohne dass der Öffentlichkeit – sprich über das Internet Kenntnis von Beurteilungen über die jeweiligen Vorgänge z.B. ’Lohengrin’ in Regensburg, Braunschweig, Kassel, München, Bayreuth gegeben wird und sich somit keine großflächige Opposition entwickeln kann, bringen keinen Erfolg, das Werk Wagners vor unqualifizierten Zugriffen zu schützen.

Frau Präsidentin Richard-Wagner-International, Eva Märtson, ist ja der Meinung, die RW-Verbände hätten nicht die Aufgabe, zu kritisieren.
Unseres Erachtens irrt sie und nicht nur hier.
Sie und andere sprechen von großen Aufgaben, die von den RW-Verbänden zu bewältigen seien, leider wird nirgendwo definiert, was darunter zu verstehen ist, außer
a)
für Richard Wagners Werk das Interesse zu wecken und das
    Verständnis zu vertiefen,

b) den künstlerischen Nachwuchs zu fördern,
c) die auf Anregung Richard Wagners gegründete Richard-Wagner-Stipendien-
    stiftung zu unterstützen,
d)
sich für den Erhalt der Bayreuther Festspiele einzusetzen und
d) die internationale Zusammenarbeit zu fördern.


Es klingt doch geradezu lächerlich, mehr als 100 Jahre nach dem Tod des Dichter-Komponisten und nachdem das kleinste Haus sein Werk spielt, sich zur Aufgabe machen zu wollen, Interesse für das Werk zu wecken und das Verständnis zu vertiefen, ausgerechnet durch den Subventionsvernichtungsapparat der das deutsche Trash-Theater produzierenden Bühnen - auch die in BT - und - ach, wie anmaßend - zu meinen, die internationale Zusammenarbeit fördern zu sollen!
Wie denn bitte, durch RWVI etwa?

Die Öffentlichkeit erwartet von den RW-Verbänden, dass sie Stellung beziehen, nicht am Rande schweigend verharren, bei der Beschädigung des Werkes von Richard Wagner und der Vernichtung
von Steuern und Sponsorengeldern zusehen.
Von der Quälerei durch Kostüm, Maske und inszenatorische Mätzchen für diejenigen auf der Bühne wie auch unnötige Schwierigkeiten für Technik und Werkstätten hinter der Szene, ganz zu schweigen.

Dies besonders unter dem Aspekt, dass doch wohl gerade in den Verbänden das massive RW-Fachwissen angesiedelt ist?
Oder etwa nicht?

Die Öffentlichkeit muss den Eindruck gewinnen, dass in Fußballvereinen, Karnickelzüchterverbänden oder sonstigen fachbezogenen Vereinigungen mehr Fachwissen verfügbar ist, als in Bezug auf das Werk des Dichter-Komponisten bei manchen RW-Verbänden.
Bei denen geht es doch hauptsächlich um Vereinsmeierei - Befindlichkeiten verbandsinternen Lebens, wobei das im Zusammenspiel zudem noch schlecht organisiert ist und entsprechend nicht funktioniert.

Erschreckend, dass sich ein ausländischer RW-Verband - Frau Liliana Konigsman mit ihrer Mail vom 20. September 2011 (unten eingefügt) - den Vorgängen widmet, die eigentlich von RW-Verbänden in Deutschland behandelt werden müssten.


Dieter Hansing
www.heerrufer.de

 


 
 

Für den 9. Oktober 2011 war eine außerplanmäßige Delegiertenversammlung
der Richard-Wagner-Vereine in Frankfurt angesetzt.

In Vorbereitung auf dieses stellte Frau Konigsman Fragen an Frau Präsidentin von RWVI

  
----- Original Message -----

From: Liliana Konigsman

To: eva.maertson@t-online.de

Cc: mj.heinz@arcor.de

Sent: Tuesday, September 20, 2011 11:52 PM

Subject: re: Extraordinary Meeting of Delegates RWVI

 

Dear Prof. Maertson

 Thank you for the invitation to the extraordinary meeting in Frankfurt.

Please find attached my answer to your letter of july 23rd and my request to modifie the proposed agenda by replacing point 3 and 4 with those regarding the next Annual meeting in Prague (points 1) and 2) of the object

In order to be able to participate, I kindly ask you to modify the agenda as follows taking into consideration the above:

 

QUOTE
1. Welcome and establishment of the agenda
(what does it mean? isn't this one the agenda?)

2. Introduction and election of the new treasurer of the RWVI

3)    Change of the Prague “Turistic oriented” Annual meeting frame into a General delegates assembly and several workshops open also to non delegate members facing those issues regarding SOCIETIES interest, to be proposed and discussed in Frankfurt

 4)    Organization of a workshop  “Stage directions in Bayreuth” to be corried out in Prague during the Annual meeting

 5. Approval of the minutes of the Delegates on 3rd June 2011 in Breslau only if they are duly modified including the "omissis"  in the one we have.

6. Unanimous decision of the Presidium to the statutes withdraw the motion for the amendment of the statutes

7. Development of the procedural rules of  the Presidium (for the information of the delegates) the Presidium is kindly requested to keep updated the delegates about its activity and conclusions at least monthly.

8. Congresses: Leipzig 2013, Graz 2014. Preliminary acceptance for : Dessau-Roßlau 2015 It doesn't make any sense to go on discussing congresses geography if the frame and goals are not being modified. I kindly ask all the delegates to express their position about. Silent boicott doesn't make sense. The Congress is an expensive matter, and it makes sense only if the time is used properly.

9. Participation of other board members of the local societies at the Meeting of Delegates

10. Miscellaneous

Requests for the Meeting of Delegates are to be submitted in writing and no later than 20 days before the meeting. What does it mean? which meeting?, which requests? why 20 days? for what?

UNQUOTE
I kindly ask all of the delegates to support the change of the agenda and comunicate it , otherwise the extraordinary meeting has no sense , as well as the next Annual meetings.

I kindly ask you a prompt answer in order to book the flight.

 

 

 

Nachfolgend - gelb unterlegt - eine Zusammenfassung
der Medienberichte zur Absage der Firma Siemens

Festspiele: Siemens beendet Sponsoring in Bayreuth
Mitteldeutsche Zeitung 
Festspiele Bayreuth bangt um Public Viewing
Bayerischer Rundfunk

Bayreuth: Festspielnacht droht Aus
Kurier

Bayreuther Festspiele verlieren Sponsor Siemens
RP ONLINE 

Kultursponsoring: Siemens steigt aus dem Wagner-Ring
W&V - Werben & Verkaufen
Bayreuth verliert seinen Hauptsponsor
WELT ONLINE
Bayreuther Festspielnacht droht das Aus
STERN.DE ‎

Bayreuth von Siemens-Rückzug überrascht
inFranken.de
Geldquelle Siemens versiegt: Festspielnacht vor dem Aus
Hamburger Abendblatt ‎

Siemens zieht sich aus Bayreuth zurück
derStandard.at 
Bayreuther Festspiele verlieren Sponsor
Nachrichten-Magazin | Internetzeitung | OPEN-REPORT.de 

Siemens verlässt den Grünen Hügel
WELT ONLINE 

Siemens streicht Sponsorengelder für Bayreuther Festspiele
klassik.com 

Sponsoring: Siemens dreht Bayreuth den Geldhahn zu
Financial Times Deutschland 

Siemens geht vom Bayreuther Hügel
Kulturvollzug 

Bayreuther Festspiele verlieren Hauptsponsor Siemens
Berliner Umschau

Keine Unterstützung mehr von Siemens: Stadt Bayreuth bedauert Sponsorausstieg
Radio Plassenburg

Siemens springt ab: Festspielnacht Bayreuth droht das Aus
WELT ONLINE 

Hauptsponsor ist weg: Siemens gibt Förderung der Bayreuther Festspiele auf
Radio Plassenburg

Siemens beendet Sponsoring der Bayreuther Festspiele
muenchen.business-on.de 

Ausstieg
sueddeutsche.de 

Siemens beendet Sponsoring bei Bayreuther Festspielen
Kanal8 ‎

Kommentar: Bayreuths Mythos leidet
WELT ONLINE 

Bayreuther Festspielnacht droht das Aus
Westfälische Nachrichten‎

Bayreuther Festspielnacht droht das Aus
Morgenweb‎

Musik: Bayreuther Festspielnacht droht das Aus
Augsburger Allgemeine

 

 

 

15. Mai 2011

'In solchem Strauße streit ich nicht gern'

Kommentar

Richard-Wagner-Verbände zeigen in ihren Satzungen folgende Verpflichtungen auf:

Zweck des Vereins ist es,

a) für Richard Wagners Werk das Interesse zu wecken und das Verständnis zu
    vertiefen,

b) den künstlerischen Nachwuchs zu fördern,

c) die auf Anregung Richard Wagners gegründete Richard-Wagner-Stipendienstiftung
    zu unterstützen,

d) sich für den Erhalt der Bayreuther Festspiele einzusetzen und

d) die internationale Zusammenarbeit zu fördern.


Es fragt sich, wie mit modischen Mätzchen des Regisseurtheaters das Interesse an Richard Wagners Werk geweckt und das Verständnis vertieft werden soll. Aber die Präsidentin von RWVI liebt - nach eigenen Bekundungen - modische Inszenierungen.

Stipendiaten werden gemäß der Satzung nach Oberfranken geschickt, die dann dort nicht das Werk - wie es Richard Wagner wollte - zu sehen bekommen, nur dessen Verzerrungen.

Es kann nicht angehen, dass Stipendiaten nach Bayreuth fahren, mit dem Entschluss, die Augen während der Vorstellungen zu schließen und nur dem Orchester zu lauschen.

Somit findet bei den Festspielen - und nicht nur dort - Vernichtung von Steuer- und Sponsorengeldern in großem Stil statt. Dem Bildungsauftrag wird nicht entsprochen.

Nachwuchsförderung schreiben sich die Verbände auf die Fahne - Förderung heißt auch Schutz. Bei Beschädigung der Werke hört 'Freiheit der Kunst' auf.

Hier sind die Richard-Wagner-Verbände gefordert, das Nötige zu unternehmen.

Im Gegensatz zu dem, machen E-Mails mit großem Verteiler zu einer Diskussion die Runde, mit dem Ziel einer Änderung der Satzung von RWVI.

Da meint sich jemand mitteilen zu müssen:

Grund für den jetzt vom Präsidium einstimmig beschlossenen Entwurf einer Satzungsänderung ist die Tatsache, dass Herr Krakow aus Leipzig sich einbildet, es sei unter den vier gewählten Vizepräsidenten ein herausgehobener, der sich mit dem Titel "1. Vizepräsident" schmücken kann. “Es ist halt der alte Wahn, ....."


Man scheint vergessen zu haben, dass Herr Krakow der Einzige war, der Front machte gegen Vernichtung von Werten, während sich andere nach wie vor alles gefallen lassen - es auch noch mit Unqualifiziertem schön reden.

Herr Krakow war es, der Verbandsvorstände anlässlich einer 'Holländer-Produktion' zusammenrief, mit folgendem Ergebnis.
 

„Die Vorstände sind sich einig, dass die Oper Leipzig nicht zur Experimentalbühne am Werk Richard Wagners mutieren darf.

Die Vorgänge um die Premiere der Oper „Der fliegende Holländer“ dürfen sich nicht wiederholen.

Die versammelten Richard Wagner Verbände einigten sich darauf, ein verstärktes Augenmerk auf die Verantwortung der Intendanzen gegenüber dem Werk Richard Wagners und der Interpretation durch die Regisseure zu legen.“


Soll Herr Krakow nun auf Initiative von Frau Märtson mundtot gemacht, zumindest aber doch wohl in Schranken – wes Art auch immer – gewiesen werden.

Frage eines Journalisten anlässlich der 'Lohengrin'-Premiere in Regensburg: *

"Ach, sie vertreten einen RW-Verband, da kennen Sie ja auch Frau Märtson, was haben sie denn für Erfahrungen mit der Frau Präsidentin von Richard-Wagner-International gemacht?"

Antwort eines Vorstandsmitgliedes eines RW-Verbandes:

"Leidvolle, nur leidvolle!"

Es ist für die Öffentlichkeit vollkommen unverständlich, dass sich der Richard-Wagner-Verband Hannover mit seiner zweiten Vorsitzenden, Marie-Louise Gilles, Kammersängerin der Staatsoper Hannover, Professorin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Dipl.- Kulturwissenschaftlerin der Universität Hildesheim - die vom Cherubin bis zur Kundry – ob auf der Bühne oder für elektronische Medien in ihrem Fach alles gesungen hat – und, da sie selber erfolgreich inszenierte, doch weiß, was gemeint ist, somit nicht nachvollzogen werden kann, dass sie und der RWV Hannover nicht deutlich für die Pflege des Werkes von Richard Wagner und gegen Frau Märtson auftreten und dies artikulieren.

Der Grund ist wohl darin zu finden:

Frau RWVI-Präsidentin Eva Märtson ist Ehrenvorsitzende des RW-Verbandes Hannover. Dies bedeutet für den Vorstand dieses Verbandes eine Beißhemmung - man traut sich nicht, klare Entscheidungen zu treffen.

Die CDU war mutiger, Herr Dr. Helmut Kohl ist nicht mehr Ehrenvorsitzender dieser Partei.

 

 

 

http://diepresse.com/home/kultur/klassik/647728/

Bayreuth_
Doch-kein-Ring-von-Wim-Wenders?
_


vl_backlink=/home/kultur/klassik/index.do




http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-kultur/kommentar-

wenders-absage-bringt-bayreuth-in-not

-1.1130068




http://www.focus.de/kultur/musik/

wagner-festspiele-die-uhr-tickt_

aid_615848.html




http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1430204/

Kommentar

War da nicht die Rede von Frauenquote?

Haben sich nicht Frau von der Leyen und Frau Schröder dafür eingesetzt, dass Frauen in Führungspositionen kommen?
Und nun?
Hamburg hat eine Intendantin, Augsburg hat eine Intendantin, Berlin hat eine Intendantin und Bayreuth hat gleich zwei Frauen als Intendantinnen.

Hamburg macht einen Ring, dass die Hamburger den Kopf schütteln, Augsburg lässt die Arbeit einer Regisseurin im letzten Moment platzen und Frau Harms tritt in Berlin ab.

Die beiden letzteren waren der Meinung, ihren Beitrag leisten zu müssen, die Frauenquote zu verwirklichen, indem sie Frau Gürbaca als Regisseurin engagierten - beide gingen mit der Dame baden, die eine bei 'Mahagonny', die andere mit dem 'Holländer'.

In Bayreuth läuft den Intendantinnen vom grünen Hügel der Regisseur für den 'Ring' 2013 weg.
Gründe, Details werden keine bekanntgegeben.

Der 'Herheim-Parsifal' - man kann über das Konzept denken wie man will, ein Bühnenweihfestspiel ist es sicher nicht - darf nicht aufgezeichnet werden.
Die Malerwerkstatt der 'Meistersinger' der einen Intendatin aber sehr wohl.

Und nun kommt ein erfahrener Filmregisseur und will seine Regiearbeit aufzeichnen - damit sind die Damen aus Oberfranken nicht einverstanden.

Eine Franken-Zeitung meint, es könne ja auch nicht gearbeitet werden, wenn keine zusätzliche Probebühne zur Verfügung steht.
Deren Bau war gerade von der Stadt abgelehnt worden.

Wie haben denn Detmold oder Lübeck den 'Ring' produziert - das Endergebnis dort ist inszenatorisch im Niveau nicht niedriger zu beurteilen als was Bayreuth bietet.
Die Frage der Sänger muss unerwähnt bleiben - aber in Bayreuth hat das Rheingold im 'Ring' schon lange nicht geglänzt.

Der 'Dorst-Ring' wurde von Jahr zu Jahr weniger - so viel zum Thema Bayreuth als Werkstatt. Aber möglicherweise war das gewollt, nach dem Motto, je weniger, desto besser.

Jetzt sagt Wim Wenders ab.
Wer macht nun den 'Ring' szenisch und musikalisch, denn vielleicht kündigt Herr Petrenko auch noch.
Wie wäre es denn mit Herrn Kosky, der steht mit dem 'Ring' gerade in Hannover vor dem Abschluss?

Weder 'die Freunde' noch 'die Verbände' greifen ein, sondern reden sich auf das Zitat Richard Wagners raus: 'Kinder! Macht Neues!' -  was mit Inszenierungen nichts zu tun hat, sondern mit dem 'Herumbasteln' von Hector Berlioz an seinem 'Benvenuto Cellini'.

Es ist ja wohl eines abzusehen:
Die Wand, an die die Bayreuther Festspiele gefahren werden, kommt immer näher.

Wie meinte die Präsidentin Richard-Wagner-International vor Zeugen:

"Ich liebe modische Inszenierungen!"

Dann warten wir mal mal auf den diesjährigen 'Tannhäuser' nach
'Lohengrin' oder 'Der Rattenfänger von Bayreuth'.


 


 

 

Theater Lübeck
27.02.11

Richard Wagner

'Der Ring des Nibelungen'

Dritter Tag

'
Götterdämmerung
oder
Muntere Märchen im wonnigen Wahnfried
'

 

 


 

 

Richard Wagner

'Lohengrin'

Theater Regensburg 01. und 30.11.2010


'So zieht das Unheil in dies Haus'

 


 

 

Oper Frankfurt
07.11.10

Richard Wagner

'Die Walküre'


'Ein Kammerspiel'
 

 


 

 

Staatsoper Hannover
20.06.10

Richard Wagner

'Die Walküre'


'Ein Proll-Musical'
 

 


 


Richard-Wagner-Verband Hannover
30.05.10
'Ein wohlgelungenes Stipendiatenkonzert'
 

 


 


Staatstheater Kassel
01.05.10

Richard Wagner
'Die Meistersinger von Nürnberg'

'Song contest mit Promis'
 

 


 


Theater Lübeck
17.01.10

Richard Wagner

'Siegfried'

oder

'Die Welt im Altersheim'
 

 


 


Theater für Niedersachen
26.12.09

Richard Wagner
'Die Meistersinger von Nürnberg

... und nichts als die Meistersinger'
 

 


 


Staatsoper Hannover
28.11.09

Richard Wagner

'Das Rheingold'

'Wotan Triumphator'
 

 


 


Theater Minden in Westfalen
Repertoirevorstellung
26.9.2009

Richard Wagner

'Lohengrin'

'Große Symphonie
mit gesungenem Kammerspiel'


 


 



 


Staatstheater Kassel
Repertoirevorstellung
28.03.2009

Richard Wagner

'Der fliegende Holländer'

'Who is Who in the Navy?'
 

 


 


Hamburgische Staatsoper
Repertoirevorstellung
8.3.2009

Richard Wagner

'Die Walküre'

Das große 'los'
- lieblos, phantasielos, geschmacklos
 

 


 

 

Theater Bremen
Repertoirevorstellung
18.10.2008

Richard Wagner

'Rienzi'

'Aweng albern'

 


 

Tumulte an der Oper Leipzig
anlässlich der Premiere
'Der fliegende Holländer'

  Wagner-Verband rügt «Gewaltorgie»


Pressemitteilungen Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V.

Leipziger Erklärung der Richard Wagner Verbände
der neuen Bundesländer und Berlins


Am 24. Oktober 2008 trafen sich die Vorstände der Richard-Wagner-Verbände
Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Dessau, Halle und Magdeburg sowie Weimar,
Chemnitz, Dresden und Leipzig
zu einem Arbeitstreffen in Leipzig, der Geburtsstadt des Komponisten Richard Wagner.

Es wurde Einvernehmen erzielt, dass die Vorbereitung und Durchführung des
200. Geburtstags des Namenspatrons sowohl für die lokalen Verbände als auch für den
Bundesverband und den Richard Wagner Verband International von herausragender Bedeutung
ist. Sie werden dazu in der Geburtsstadt des Komponisten zu Gast sein.

Die Vorstände stellen fest, dass auf der Stadt Leipzig eine besondere Verantwortung lastet,
den 200. Geburtstag des Leipziger Sohnes Richard Wagner würdevoll und der Bedeutung
seines Werkes angemessen zu begehen. Dazu gehört auch, Richard Wagner gleichberechtigt
und sichtbar in den Kanon bedeutender Köpfe der Musikstadt Leipzig aufzunehmen.

Im Verständnis der Vorstände hat die Oper Leipzig eine besondere Verantwortung bei der Pflege
des Wagnerschen Werkes. Sie sollte der Ort für die Aufführung aller Opern des Komponisten sein.
Es wird erwartet, dass im Mai 2013 nach langer Pause und als Ausdruck des Respekts und der Achtung gegenüber Richard Wagner seine Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ zur Aufführung kommt.

Die Vorstände sind sich einig, dass die Oper Leipzig nicht zur Experimentalbühne
am Werk Richard Wagners mutieren darf.
Die Vorgänge um die Premiere der Oper „Der fliegende Holländer“
dürfen sich nicht wiederholen.
Die versammelten Richard Wagner Verbände einigten sich darauf,
ein verstärktes Augenmerk auf die Verantwortung der Intendanzen gegenüber dem Werk
Richard Wagners und der Interpretation durch die Regisseure zu legen.


Es wird vereinbart, die Zusammenarbeit zu vertiefen und dazu regelmäßige Arbeitstreffen durchzuführen. Inhaltliches Ziel ist vor allem die Herausarbeitung der Bedeutung Mitteldeutschlands für die Entwicklung
des Komponisten und als Stätten der Wagnerpflege.



Richard ist Leipziger...
Denn in Leipzig wurde er am 22. Mai 1813 am Brühl geboren und am
16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Hier besuchte er Nikolai- wie Thomasschule und die Universität. In Leipzig wurde sein Verlangen geweckt, Musiker und Komponist zu werden. Gewandhausmusiker Gottlieb Müller sowie Thomaskantor Theodor Weinlig gaben ihm das Rüstzeug dazu. Von hier ging er seinen Weg als Großer der Musikgeschichte.

 

 

 


La Fura dels Baus

Premiere
10.06.2008, 19:00 Uhr

'Siegfried'

Zweiter Tag
'Der Ring des Nibelungen'

'Als zullendes Kind zog ich dich auf'
 

 


Deutsche Oper Berlin

Premiere
08.06.2008

Richard Wagner

'Der fliegende Holländer'

"Traft ihr das Schiff im Meere an"
 

 


Oper Chemnitz
    22.03.2008

      Repertoirevorstellung

  
  Richard Wagner

   
'Lohengrin'

'Mit wem verkehrst du da?'
 

 


Staatsoper Hamburg
Repertoire-Vorstellung
04.02.2007

Richard Wagner
'Parsifal'
 Bühnenweihfestspiel
 
"... und - lachte ..."
 

 


Rotary Club Hannover

"Was ist Regie? - Was ist Regiethater?"

10.02.2007

 


Staatsoper Hannover

"Mein Sänger, auf! Ergreife deine Harfe"

Premiere 'Tannhäuser'
20.01.2007

 


Oper Chemnitz

'Ein Wunder, ein Wunder ist gekommen'



Premiere 'Lohengrin'
25.06.06